HYDROGEOLOGIE WASSERWIRTSCHAFT DEPONIEN
Diagramm1 Wichtige Aufgaben für die Bohrlochmessung in Neubohrungen sind die lithologisch-petrographische Gliederung des durchteuften Schichtenprofils, die Ausgliederung von Grundwasserleitern und Grundwasserstauern und der Nachweis von Kluftzonen (z.B. Gamma-Messung, elektrische Widerstandsmessungen, Gamma-Gamma-Dichtemessung, Porositätsbestimmung mittels Neutron- Neutron-Messung, Kalibermessung). Ermittelt werden können weiterhin die wasserwegsamen Bereiche (Kluftzonen), Fließrichtung und Fließgeschwindigkeit; die Aufnahme von Zufluss- und Verlustprofilen mittels Fluid Logging oder Flowmetermessungen ist sinnvoll. In Brunnen und Grundwasserbeobachtungsbohrungen erfolgt die Kontrolle des Ausbaus (Filterstrecken, Tonsperren etc.) und die Bewertung der Durchlässigkeit von Filterstrecken. In Deponien ist mittels Bohrlochmessungen eine Abschätzung der Wasser-/Gassättigung im Deponiekörper möglich.

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